Houseblend
Maranta.
Was wir mit deinen Mustern gemacht haben, was wir dabei gelernt haben und worüber wir am Donnerstag gerne mit dir sprechen würden.
ab 16 Uhr
im Jahr
gemacht haben.
fragen.
wollen.
Was wir gemacht haben.
Die acht Schritte hast du uns so empfohlen – wir sind sie genau so gegangen. Wir sind Laien, aber wir wollten es sauber machen.
Die vier Muster, je 120–150 g.
Acht Schritte – jeder mit dem Grund dahinter.
1Muster eingeordnetEtiketten, Referenznummern, Importeure, Grades, Aufbereitung nachgelesen.
2Maßstab festgelegtImmer gegen unser Saranta-Rezept, als Espresso pur und als Flat White mit Oat Mølk.
3Rezept auf 18 g umgerechnetDamit die 150 g für Einstellen, mehrere Mischungen und Wiederholung reichen.
4Im Saranta-Verhältnis gemischt50 Honduras / 20 Plantation AA / 30 Robusta, nach dem Rösten nach Gewicht.
5Eine Variable verglichenDieselbe Mischung einmal mit Guatemala-, einmal mit Indien-Robusta.
6ErgebnisEspresso pur nah beieinander, Indien minimal süßer mit einem unklaren Nebengeschmack. Flat White: beide sehr gut, Guatemala auffallend süß.
7Rezept umgebaut18 g · 95 °C · Präinfusion bis Sek. 12 · Full Brew bis 17 g · Postinfusion bis 27 g · 28 s · 1:1,5.
8EntscheidungGuatemala-Robusta bleibt, Indien-Robusta lassen wir weg.
Woher kommt der Körper?
Unser heutiger Blend hat mit dem Monsooned Malabar eine prozessierte, sehr säurearme Körperkomponente. Die neue Mischung besteht komplett aus gewaschenen Kaffees – der Plantation AA ist ein gewaschener Arabica, also eine andere Rolle als der Malabar. Das ist von dir bestimmt genau so gedacht, zum Beispiel um die muffige Note des Malabar loszuwerden.
Was wir fragen.
Nichts davon muss am Donnerstag abschließend beantwortet sein. Die meisten Fragen sind nur für uns zum Verständnis und damit wir mehr über Kaffee lernen können.
Welche Rolle hattest du für den Plantation AA im Kopf, und wie holst du Körper und Süße für Milchgetränke? Auch hier sind wir auf deine Kompetenz angewiesen.
Was wir wollen.
Ein Blend, der auf unser Haus gebaut ist. Auf unsere Maschine, unsere Milch, unsere Gäste – und ein Röster, mit dem wir daran gemeinsam arbeiten können.
Worum es geht.
Röstschmiede
nicht auf einmal
Unser Haus – und wofür der Kaffee da ist.
Postinfusion bis 24–26 g
etwa 26 g.
Unsere Gäste – und die Brücke, die wir bauen wollen.
Unsere Gäste in Neu-Ulm und Ulm erwarten einen Espresso, der kräftig, schokoladig und rund ist und nicht sauer. Das nehmen wir zwar ernst, aber für unseren Geschmack sollte es nicht „zu rund“ sein, sondern auch gerne „Ecken und Kanten“ haben. Süße darf ruhig durchscheinen. Specialty Coffee heißt für uns nicht helle Röstung, sondern Qualität innerhalb dieses vertrauten Bilds: nachvollziehbare Rohkaffees, ein sauberer Robusta ohne Fehltöne, ein präzises Rezept und frische Röstung. Wir wollen zeigen, dass ein klassischer Espresso Stufen hat – und die oberste davon anbieten.
heute
Ziel
Was wir in der Tasse wollen.
Das ist unser Briefing in Geschmackssprache. Wie du dahin kommst – Röstgrad, Zeit, Profil – ist deine Kompetenz, und wir würden gern verstehen, wie du es angehst.
- Süße als erster Eindruck, Richtung Kakao und dunkles Karamell
- Kaffee setzt sich klar gegen die Milch durch: Punch
- dichtes, rundes Mundgefühl
- langer, sauberer Abgang ohne Asche
- Referenz: mindestens Saranta, im Idealfall süßer
- wenig, eingebundene Säure – nicht spitz
- Schokolade, Nuss, Karamell
- stabile, feinporige Crema
- Bitterkeit als Stärke, nicht als Brand
- verzeiht kleine Schwankungen im Service
Klein, damit wir im Café blind gegen frischen Saranta verkosten können. Röstdatum auf dem Beutel und deine Empfehlung zur Rastzeit reichen uns als Angaben.
Frischen Saranta mit Röstdatum, eine Packung Oat Mølk Barista und unsere Verkostungsprotokolle.